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Unterzeichnen Sie unsere Petition, um tierfeindlichen Lobbyismus zu stoppen!
Veröffentlicht am 20.01.2022
Der gesellschaftliche Wunsch nach mehr Tierschutz ist seit langem bekannt. Doch die Mehrheit der deutschen Bevölkerung bezweifelt, dass die Interessen der Tiere in der Politik auch ausreichend berücksichtigt und vertreten werden; vielmehr ist den meisten sogar unklar, wer eigentlich Tiere politisch bei Entscheidungen vertreten soll. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Sinus-Institut im Auftrag von Animal Society durchgeführt hat.
Unsere neue Studie untersucht, welche Wünsche Bürger*innen hinsichtlich der politischen Vertretung von Tieren haben; sie legt gesellschaftliche Forderungen an eine zukünftige Tierhaltungs- und Tierschutzpolitik offen.
Zitierquelle:
Animal Society e.V.: Tier(schutz)politik im Spiegel der Gesellschaft. Umfrage und Analyse. Berlin, 2022
Nach wie vor ist nicht geregelt, wer die Bedürfnisse und Interessen von Tieren bei demokratischen Entscheidungen vertreten soll – ein schwerwiegendes Problem in unserem repräsentativen System, das erstaunlicherweise noch wenig Beachtung findet.
Doch genau dies fordert eine Mehrheit der Deutschen – wie eine repräsentative Umfrage des Sinus-Institutes zeigt. Die von Animal Society beauftragte Umfrage des Sinus-Institutes stellt fest, dass die Bevölkerung eine stärkere Beachtung der Interessen von Tieren in der Politik für dringend notwendig erachtet. Wie der aktuelle Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/ Die Grünen und der FDP zeigt, scheint auch die Politik den aktuellen Mangel anzuerkennen. Denn nach Forderungen von Tierschutzverbänden hat die neue Ampel-Koalition die Schaffung der Stelle einer*s Tierschutzbeauftragten in Aussicht gestellt. Sie hat aber offen gelassen, worin deren Befugnisse bestehen sollen.
Doch dies ist noch lange nicht genug, wie die Ergebnisse der Analyse “Tier(schutz)politik im Spiegel der Gesellschaft” zeigen:
Die Analyse entstand im Rahmen unserer Kampagne “Für eine politische Vertretung von Tieren”. Diese soll erste Schritte hin zu einer angemessenen politischen Repräsentation von Tieren auf den Weg bringen. Trotz Staatsziel Tierschutz leiden in Deutschland täglich Millionen von Tieren aufgrund Vernachlässigungen, unzureichender Gesetze und einem massiven Vollzugsdefizit.
Deshalb fordert Animal Society e.V. im Rahmen der Kampagne #tiereinsparlament unter anderem die langfristige Herauslösung der exekutiven Tierschutzarbeit aus dem Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in eine unabhängige Institution. Über 50.000 Menschen haben unsere Petition bereits unterschrieben. Sie alle wünschen sich einen grundlegenden Wandel und sprechen sich für einen dringende Verbesserung der Lebensbedingungen von Tieren aus. Übergangsweise sollte die neue Leitung des BMEL eine eigene Abteilung zum Tierschutz schaffen, und dort auch ethischen und gesellschaftlichen Fragen des Umgangs mit Tieren stärkeres Gewicht einräumen.
Machen auch Sie sich für eine bessere Tierpolitik stark, indem Sie unsere
Kampagne unterstützen und über unseren Newsletter auf dem Laufenden bleiben!
Kontakt für Medienanfragen
presse@animalsociety.de
Medienstimmen
Zeit: “Wer spricht für Kühe, Hühner, Schweine” vom 20.01.2022